Türkei: Mindestens 29 Tote bei Doppelanschlag in Istanbul

Die türkische Metropole Istanbul ist Samstagabend von schweren Anschlägen erschüttert worden: Bei zwei Bombenexplosionen vor dem Besiktas Fußballstadion und in einem Park im Stadtzentrum wurden unmittelbar nach einem Fußballspiel mindestens 29 Menschen getötet - die meisten von ihnen Polizisten. Es gab 166 Verletzte. Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand.

IS kontrolliert wichtige Gasfelder in Syrien

Die Terrormiliz IS hat in Zentralsyrien erneut mehrere wichtige Gasfelder, darunter das Gasfeld Dschihar, eingenommen. Zugleich rückten die Extremisten bis auf wenige Kilometer an die historische Oasenstadt Palmyra heran, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien heute erklärte. Demnach soll der IS auf seinem Vormarsch von Süden her

Türkei: Türkisches Gericht lässt Anklage gegen Israelis fallen

Rund sechs Jahre nach dem Tod von zehn türkischen Aktivisten einer Hilfsflotte für den Gazastreifen hat ein türkisches Gericht die Anklage gegen ehemalige israelische Offiziere fallen lassen. Ein Staatsanwalt habe das Gericht dazu aufgefordert. Grund sei die Verbesserung der Beziehungen der beiden Länder, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Freitag. Allerdings

EU-Staaten wollen mehr Daten zu Migranten austauschen

Zur Verhinderung illegaler Migration wollen die EU-Staaten mehr Daten austauschen. Die Eurodac-Datenbank, in der bisher Fingerabdrücke von Asylwerbern gespeichert werden, soll ausgebaut werden. Darauf haben sich die EU-Innenminister gestern bei ihrem Treffen in Brüssel verständigt. Die Mitgliedsstaaten müssen sich jetzt noch mit Unterhändlern des Europaparlaments über die Neuerungen verständigen. Neben Fingerabdrücken

Rotterdam: Terrorverdächtiger mit Kalaschnikow gefasst

Die Rotterdamer Polizei hat einen schwer bewaffneten mutmaßlichen Extremisten festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, einen Anschlag geplant zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Bei der Razzia in der Wohnung des 30-Jährigen seien eine Kalaschnikow, zwei volle Magazine und vier Schachteln mit hochexplosiven illegalen Feuerwerkskörpern gefunden worden. Die Ermittlungen seien noch im Gange. Zudem

Russland: Rund 8.500 Menschen verließen Aleppo

In der umkämpften syrischen Stadt Aleppo sollen russischen Angaben zufolge innerhalb von 24 Stunden rund 8.500 Menschen die Konfliktzone verlassen haben. Zudem hätten einige Kämpfer die Waffen niedergelegt, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag mit. Eine unabhängige Bestätigung dafür gab es zunächst nicht.

EU für Abschiebungen nach Griechenland

Griechenland soll nach dem Willen der EU-Kommission ab Mitte März schrittweise wieder Asylwerber nach dem Dublin-Verfahren aus anderen EU-Staaten übernehmen. Die Abschiebungen in das Land wurden 2011 ausgesetzt, weil die dortigen Bedingungen als inakzeptabel und Menschen unzumutbar galten. Nun bescheinigt Brüssel den griechischen Behörden Fortschritte bei der Reparatur des Asylsystems

UNO: Israels Siedlungsgesetz „eindeutig illegal“

Der UNO-Menschenrechtskommissar Zeid Ra’ad Al Hussein hat den Gesetzentwurf des israelischen Parlaments zur Legalisierung von 4.000 Wohneinheiten in jüdischen Siedlungen im besetzten Westjordanland gezte als „eindeutig illegal“ bezeichnet. Die Knesset hatte die von der Regierung Benjamin Netanjahus unterstützte Vorlage Mitte November in erster Lesung verabschiedet. Damit der Text Gesetzeskraft erlangt,

Syrien: Lawrow kündigt Waffenruhe für Aleppo an

Die Angriffe der syrischen Armee in Aleppos sind Angaben des russischen Außenministers Sergej Lawrow vorerst gestoppt. Die Pause soll genutzt werden, um rund 8.000 Zivilisten aus der Start zu bringen. Die USA kündigten an, erst abwarten zu wollen, ob der Ankündigung auch echte Taten folgen. Am Samstag sollen laut Lawrow

Assad weist Forderungen nach Waffenruhe in Aleppo zurück

Trotz der verheerenden humanitären Lage in der umkämpften Stadt Aleppo hat der syrische Machthaber Bashar Al-Assad Forderungen nach einer Waffenruhe zurückgewiesen. Diese Möglichkeit „existiert praktisch nicht“, sagte Assad in einem Interview mit der syrischen Tageszeitung „Al-Watan“ von heute. Er warf den USA vor, nur deshalb einen Waffenstillstand zu fordern, weil die

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